1. Pokalrunde : BSG BA Zehlendorf - SAVO Pumpen 3:2 (1:1)

29. September 2010 - Siebenendenweg - Anpfiff 19.45 h


Nach der Niederlage im Auftaktmatch gegen SAVO führte uns die Auslosung des Gazprom-Pokals erneut zusammen. Nach diversen 1.-Runde-Niederlagen (u.a. auch vor 2 Jahren gegen denselben Gegner) wollten wir in dieser Saison mal wieder mehr als 1 Runde überstehen. Personell sah es auf beiden Seiten dünn aus, wir hatten 8 Mann, SAVO sogar nur 7. Auch wenn Manu nicht wieder zu 100 % fit war, stand er wenigstens wieder auf dem Platz.

Von Anfang an entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel, bei dem aber anfangs Chancen Mangelware waren. Das 1:0 fiel dann in der 9. Minute, als Matze von der Mittellinie aus einfach mal draufhielt, wobei dem Goalie von SAVO so die Sicht versperrt wurde, dass der Ball knapp neben ihm einschlug. Diese Führung hatte allerdings nur kurz Bestand, denn SAVO’s # 11 (mit # 8 und # 10 quasi die Alleinunterhalter) glich 4 Minuten später aus. Schon beim nächsten Angriff musste Randelli sein ganzes Können aufbieten, so auch 8 Minuten später (22.). Bei uns dagegen hatten Riecke (aus 3 m, 18.) sowie Matze (24.) die Möglichkeit auf die erneute Führung, beide zielten allerdings zu hoch. Kurz vor der Halbzeit gab es dann insgesamt 3 Riesen, 2 für SAVO (27. + 28., beide Male knapp vorbei) sowie für Matze, er traf allerdings nur den Pfosten.

Halbzeit 2 begann gut für uns, in der 32. Minute konnte der TW von SAVO noch glänzend mit dem Fuß gegen Arne retten (32.), 2 Minuten später war auch er machtlos: Arne passte auf Didis linken Fuß (nicht seinem starken!!), der aus halbrechter Position aus ca. 15 m in den linken oberen Winkel zielte – unser Traumtor. Aber auch SAVO erzielte ein solches: In der 43. Minute schoss die # 8 einen „Abpraller“ (Randelli hatte mit dem Fuß geklärt) von der Mittellinie aus, und der Ball schlug zum erneuten Ausgleich am verdutzten TW vorbei im rechten Winkel ein. In der Folgezeit war SAVO der Führung und evtl. Vorentscheidung näher als wir, nur Gott sei Dank zielten sie zu nicht gut genug (56., 58. u. 61.), trafen den Pfosten (59. nach einem abgefälschten Schuss) oder die Flanken waren zu scharf (47. + 48.). Trotz dieser vielen Chancen, ja so etwas rächt sich eben manchmal (siehe das Spiel gegen BfA), fiel in der 51. Minute das 3:2: Nach einer Ecke (Eckenstand am Ende 5:8) hielt ein Abwehrspieler gekonnt seinen Fuß hin und verwandelte für uns zum Endstand.

Wenn die Regel ‚wer mehr und bessere Chancen hat, gewinnt ein Spiel’ immer greifen würde, wären wir wohl aus dem Pokal erneut früh rausgeflogen, nur dann hätten wir auch in der Liga BfA locker geschlagen. Aber so einfach ist Fußball eben selten, so sind wir mit ein wenig Glück in der 2. Runde.

Zu erwähnen sei noch die im Vorfeld viel diskutierte Satzungsänderung des Verbandes, nach der BSGen mit einer 1. Mannschaft in einer Saison maximal 3 Spieler in ihrem Pokal sowie einem anderen Wettbewerb (bei uns der Gazprom-Pokal) einsetzen dürfen. Nur war das auf deren Internetseite nicht so formuliert, was man später zugab. Uns traf das weniger, denn wir haben seit 1 Jahr keine 1. mehr, SAVO dagegen markierte, aus der Unwissenheit heraus, gleich einmal 6 von 7 Spielern mit einer „1“ – am Ende waren es wohl 3 Spieler, die unter die Regel fielen.

Teamchef

Tore:
1:0 (9. Min.) - Zimmermann, Mat.
1:1
(13. Min.) - # 11
2:1
(34. Min.) - Mahnke (Genz)
2:2
(43. Min.) - # 8
3:2
(51. Min.) - ET SAVO
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